Warum Tiere aus dem Ausland?


Warum Auslandstierschutz wichtig ist
Tierschutz beginnt direkt vor Deiner Haustür – und trotzdem darf er dort nicht aufhören. Auch in Deutschland gibt es tagtäglich Fälle von Tierleid: illegale Kettenhaltung, verwahrloste Katzen, Tierquälerei. Du kannst helfen, indem Du solche Missstände meldest – beim Veterinäramt oder, bei akuter Lebensgefahr, sogar bei der Polizei. Zum Glück sind unsere Tierheime vergleichsweise gut ausgestattet, und Tiere müssen hier nicht um ihr nacktes Überleben kämpfen.
In vielen anderen Ländern sieht das leider ganz anders aus.
Hölle statt Heim – das Schicksal vieler Hunde im Ausland
Besonders in Ländern wie Rumänien leben tausende Hunde auf der Straße – krank, hungrig, verletzt. Doch ihr Leid endet nicht dort. In sogenannten Tötungsstationen, die teils sogar mit EU-Geldern unterstützt werden, wird das Elend noch schlimmer. Brutale Einfangaktionen, verdreckte Zwinger, kein Wasser, kein Futter. Viele Hunde sterben an ihren Verletzungen, an Krankheiten oder werden von anderen totgebissen.
Nach 14 Tagen in sogenannten Tötungsstationen dürfen Hunde legal getötet werden – oft geschieht das brutal und ohne Betäubung. Einfach, weil es billiger ist. Laut PETA flossen zwischen 2019 und 2022 rund
36 Millionen Euro in dieses grausame System. Die Tötung von Tieren ist dort ein Geschäftsmodell – eine Geldmaschine auf dem Rücken wehrloser Lebewesen.
Die vergessenen Opfer: Katzen
Während andere Tiere zumindest gelegentlich noch Aufmerksamkeit bekommen, fristen Katzen ein noch stilleres, oft übersehenes Leid. In vielen Regionen vermehren sich streunende Katzen unkontrolliert. Kastrationen? Fehlanzeige. Schutz? Kaum vorhanden. Eine einzige Katze kann in wenigen Jahren für Hunderttausende Nachkommen sorgen – und damit für noch mehr Leid. Die meisten Straßenkatzen sterben jung – an Hunger, Parasiten oder einfach, weil sie niemand sieht.
In manchen Ländern gelten sie nicht als Tiere, sondern als Ungeziefer. Sie werden vergiftet, erschlagen oder brutal entsorgt. Tierheime für Katzen? Kaum existent.
Hilfe kommt, wenn überhaupt, von kleinen Organisationen – oft aus dem Ausland finanziert.
Tierschutz kennt keine Grenzen – und braucht keine Ausreden
Ein Tier zu adoptieren bedeutet nicht nur, einem Leben eine Chance zu geben – es bedeutet, ein Zeichen zu setzen. Gegen Wegsehen. Gegen Gleichgültigkeit. Für Mitgefühl. Für Verantwortung. Für echte Veränderung.
Ob Hund oder Katze – ob aus dem In- oder Ausland: Du kannst helfen, Leid zu verhindern. Denn je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Recht auf Schutz.
Hilf mit. Weil jedes Leben zählt.

